Strafraumblog


Tod eines Geheimnisträgers-der letzte Weg des Robert Enke
15. November 2009, 23:05
Einsortiert unter: Kolumne

 

Einsame Entscheidung

Er parkt den dunklen Geländewagen 10 Meter von den Gleisen entfernt. Der Motor verstummt. Den Geldbeutel lässt er im Wagen zurück – genau wie den Abschiedsbrief. Seine Schritte knirschen auf dem nassen Grund, auf seinem letzten Weg an einem verregneten Novemberabend. Vielleicht wechselt er noch einmal die Richtung, besucht ein letztes Mal das Grab seiner Tochter auf dem nahegelegenen Friedhof. Vielleicht läuft er aber auch direkt auf die Gleise, folgt den Schienen mehrere hundert Meter, bevor er die Vibrationen unter seinen Schuhen spürt, die einen herannahenden Zug ankündigen. Was mag sein letzter Gedanke gewesen sein, als die Scheinwerfer ihn blenden? Wir werden es nie erfahren.

Offene Fragen und Spekulationen

Am 10. November 2009 um 18.25 Uhr endet das Leben von Robert Enke. Er wählte den Tod auf den Gleisen. Schienen, die andere Menschen nach Hause führen, zu ihren Familien, oder zu ihrer Arbeit oder zu neuen Zielen. Er selbst hatte nicht mehr die Kraft, an eine Wendung zum Guten zu glauben. Er hatte den Kampf gegen eine Krankheit verloren, die sich wie Blei auf sein Gemüt gelegt hatte. In wenigen Stunden wird das Gerücht schreckliche Gewissheit. Nicht nur Fußballfans sind entsetzt. Vorzeigeprofi, Kapitän, Vorbild, Nationaltorhüter – was kann einen erfolgreichen Sportler, Ehemann und Familienvater zu einer derart endgültigen Entscheidung nötigen? Spekulationen machen die Runde: ob er den Tod seiner kleinen Tochter vor drei Jahren nicht verkraftet habe, ob mehr hinter dem geheimnisvollen Virus stecke, der den Sportler wochenlang vom Training abhielt, oder ob die Enttäuschung über die Nichtnominierung für die kommenden Länderspiele zu groß gewesen sei.

Überraschende Einblicke

Am nächsten Tag bittet Hannover 96 zur Pressekonferenz. Auf dem Podium stellt sich nicht nur Therapeut Dr. Valentin Markser den Fragen, sondern auch Teresa Enke. Hochgeschlossen, tapfer, schön – eine perfekte Medienwitwe wider Willen. Die versammelte Presse erfährt Erstaunliches. Enke befand sich bereits seit 2003 in psychiatrischer Behandlung; hatte Versagens- und Zukunftsängste, weil seine Karriere nach dem Wechsel zum FC Barcelona stagnierte. Nach Phasen der Besserung gab es immer wieder Rückschläge. Der schlimmste war der Tod seiner zweijährigen Tochter Lara im Jahr 2006, die mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt gekommen war. Auch damals nahm die Öffentlichkeit Anteil am Schicksalsschlag des jungen Paares. Enkes Reaktion fügte sich passgenau in das Bild ein, das jeder von dem Fußballer hatte, der in Hannover inzwischen zum Idol gereift war. Er litt still und stand bereits vier Tage nach der Tragödie wieder für seinen Verein im Tor. Fußball war sein Leben – Bestätigung, Kameradschaft, Ablenkung. Enke, der starke Mann, der dennoch keines der gängigen Klischees bedienen konnte, insbesondere keines über Torhüter. Der gebürtige Jenaer war weder extrovertiert noch laut. Er galt als gebildet, belesen und angenehm sachlich, engagierte sich für Kinder und Tierschutz, war ein regelmäßiger Theatergänger. In erster Linie strahlte er Sicherheit und Ruhe aus, im Strafraum und vor den Kameras.

Grenzenlose Anteilnahme

Gerade deshalb ist die Fußballwelt weit über die deutschen Grenzen hinaus bestürzt. Das Gelände rund um die AWD-Arena wird zum ständig wachsenden Lichtermeer, der FC Barcelona widmet seinen Pokalsieg dem ehemaligen Mitspieler und auch bei Benfica Lissabon trauert man um den einstigen Mannschaftskapitän. Fassungslosigkeit auch auf den Titelseiten der London Times oder der Liberté.  Ein Übergang zur Tagesordnung? Unvorstellbar. Der DFB sagt auch auf Initiative des Mannschaftsrats hin zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Länderspiel wegen eines Todesfalls ab.

Unterschätztes Problem

Was bleibt, ist eine verstörte Fangemeinde, die nach Antworten sucht. Warum eigentlich gerade in diesem Fall? In Deutschland nehmen sich jedes Jahr 9000 Selbstmörder das Leben – bei geschätzten 40 bis 70 Prozent davon sind Depressionen der Auslöser.  Die Tragödie um Enke ist also nur eine von vielen. Aber gerade Fußballer gelten als ebenso verwöhnte wie überbezahlte Profis, die von ihren Vereinen gehegt werden, wie kostbare Rennpferde. Einige Bundesligisten beschäftigen bereits Mentaltrainer, Profis aus der Psychotherapie, die sich auch um das seelische Wohl der Spieler kümmern sollen. Dabei geht es allerdings eher um mentale Stärke vor dem Elfmeterpunkt und die Regel ist eine solche Betreuung noch lange nicht. Auch wäre es naiv anzunehmen, dass sich ein psychisch labiler Spieler seinen Kollegen anvertrauen würde. Das Märchen von den „11 Freunden“ endet spätestens dort, wo der Profifußball anfängt. Die Spieler sind im kommerzialisierten Spielbetrieb eher Konkurrenten als Kumpel. Die Strukturen innerhalb einer Mannschaft ähneln denen eines Rudels und wer Schwäche zeigt, wird aussortiert.

Im Griff der Angst

Der Grund, warum außer dem engsten  Umfeld von Robert Enke niemand etwas von seinen Stimmungsschwankungen wusste, liegt auch darin, dass es im Fußball Tabuthemen gibt, die von der Verbandsliga bis zur Bundesliga nicht stattfinden. In der archaischen Welt der Balltreter gibt es weder Homosexualität noch Depressionen. Wer seine Labilität öffentlich macht, wie Sebastian Deisler, wird schnell als Weichei abgestempelt oder als Einzelfall heruntergespielt. Enkes eigener Vater ist Psychotherapeut. Sowohl er als auch der behandelnde Arzt des Torhüters empfahlen ihm mehr als einmal, sich in stationäre Behandlung zu begeben. Enke lehnte diese Maßnahme vehement ab. Er hatte Angst um seine Familie, dass man ihm und seiner Frau die im Frühjahr adoptierte Tochter Leila wieder nehmen könnte, wenn seine Krankheit öffentlich würde. Aber er hatte auch Angst um seine Karriere – fürchtete, den Mikrokosmos Fußball, dieses grüne Rechteck, den 16 Meter Raum, in dem er alles unter Kontrolle hatte, zu verlieren.

Brot und Spiele

Wenn wir ehrlich sind, war diese Furcht nicht ganz unbegründet. Fußball-Arenen unterscheiden sich nicht wesentlich von den Arenen der Antike. Wenn wir das Ticket für ein Bundesligaspiel lösen, erwarten wir eine Auszeit vom Alltag – Spannung, kompromisslose Zweikämpfe, die Mannschaft soll sich für uns zerreißen, vor allen Dingen aber für uns siegen. Die Spieler sehen aus wie Gladiatoren, wenn sie mit regungslosem Gesichtsausdruck aus dem Bauch der Stadien auf den Rasen schreiten.  Nicht nur im Abstiegskampf gehört es für manchen Fan dazu, dass Blut fließt. „Wenn ihr absteigt, schlagen wir euch tot!“, skandierten verstimmte Herthaner noch vor wenigen Wochen. Sogenannte „Fans“ des Drittligisten Dynamo Dresden hoben nach einer Heimniederlage ihres Vereins über Nacht elf Gräber auf dem Trainingsgelände aus. Doch nicht nur deshalb ist der Profifußball ungeeignet für sensible Naturen. In den Clubs sind die Profis vor allem wirtschaftliche Faktoren. Die Spieler, oft auch als  „Spielermaterial“ bezeichnet, werden ge- und verkauft, verliehen, ihr Marktwert geschätzt und zum Vereinsvermögen gerechnet. Ein Vokabular, bei dem man eher an juristisches Sachenrecht oder Bilanzen denkt, lässt nicht gerade auf übertriebenes Menscheln schließen.

Initialzündung für mehr Toleranz?

Dennoch erschüttert der überraschende Freitod die Fußballwelt. Nicht nur Fragen nach dem „warum“ prägen die Medienberichterstattung. Auch Forderungen, solche Tragödien in Zukunft zu verhindern, werden laut. Plötzlich sprechen alle von therapeutischer Betreuung direkt in den Vereinen. Dabei sollte man allerdings eines nicht vergessen: Eine Depression ist keine Ladehemmung vor dem Tor, sondern eine schwere seelische Erkrankung, die behandelt werden muss. Robert Enke war nicht der erste Fall in der Bundesliga, auch nicht der erste mit tödlichem Ausgang. Nur wenige erinnern sich an Guido Erhard. 2002 warf sich der damals 32-jährige, genau wie Enke, vor einen Zug. Ehe der manisch-depressive Profi sein Ende auf den Gleisen des Offenbacher Hauptbahnhofs fand, spielte er unter anderem für 1860 München und Mainz 05. Stationäre klinische Aufenthalte in Mannheim und Offenbach konnten ihm die Sehnsucht nach dem Tod nicht nehmen. Sein tragisches Schicksal war damals allerdings nur kleinere Meldungen in den einschlägigen Gazetten wert.  Mit Sebastian Deisler gibt es bereits einen prominenten Spieler, der offensiv und öffentlich mit seiner Krankheit umgeht – geändert hat sich dadurch aber nichts. Vielmehr beendete der zuletzt bei Bayern München unter Vertrag stehende Fußballer trotz Heilung seine Karriere, auch weil er sich in der Kabine nicht mehr ernst genommen fühlte. Nicht gerade ermutigend für andere Spieler mit ähnlichem Krankheitsbild. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass der Profifußball irgendwann zu der Einsicht gelangt, dass eine Depression genauso einschneidend und ebenso heilbar ist wie ein Kreuzbandriss – und dass eine seelische Verletzung deshalb auch genauso wenig Anlass bietet, sich zu schämen, wie ein körperlicher Defekt. Vielleicht ist es in einigen Jahren möglich, über dieses Thema zumindest so offen zu sprechen wie über Homosexualität im Fußball – was dennoch nicht dazu geführt hat, dass sich auch nur ein schwuler Profi geoutet hat.

Irrtum erwünscht

Warum ich trotzdem hoffe, dass ich mich irre? Weil alleine in Deutschland weit über zwei Millionen Kinder und Jugendliche Fußball spielen. In den Vereinen, auf den Bolzplätzen oder im Affenkäfig eifern sie ihren Vorbildern nach – den Spielern aus der Bundesliga. Von den Bambini bis zur A-Jugend schnürt der Nachwuchs die Schuhe für das, was uns genauso am Fußball fasziniert wie Kampf und Siege: Fairness, Spielfreude, füreinander einstehen, sein Bestes geben, einfach Teil einer Mannschaft sein. Ich würde mir wünschen, dass einige dieser Werte, die eigentlich die Basis von Fußball sein sollten, wieder in die Köpfe zurückkehren – bei Profis, Fans und Funktionären. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Hoffnung machte auch Teresa Enke zum Thema. In ihrer sehr persönlichen Traueranzeige verabschiedete sie sich mit einem Zitat von Václav Havel von ihrem Mann:

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“



TV-Tipps Dienstag bis Donnerstag – Ausklang der Länderspielpause
12. Oktober 2009, 23:04
Einsortiert unter: Das Runde im Eckigen: Fußball im TV

Dienstag, 13.10. 16.30 Uhr, Eurosport: U-20-WM-Halbfinale live, Ghana-Ungarn

Dienstag, 13.10. 18.00 Uhr,  DSF: U-21-Testspiel live, Deutschland-Israel

Dienstag, 13.10. 20.00 Uhr, Eurosport: U-20-WM-Halbfinale live, Brasilien-Costa Rica

Mittwoch, 14.10. 18.00 Uhr, ARD: WM-Qualifikationsspiel live, Deutschland-Finnland, Moderation Delling und Netzer

Mittwoch, 14.10. 23.35 Uhr, NDR: Die Sportclub Stars, Doku über den ehemaligen Torhüter Wolfgang Kleff

Donnerstag, 15.10. 18.30 Uhr, DSF: Bundesliga Aktuell, Nachrichten vom deutschen Profifußball



Lamas auf Kunstrasen
11. Oktober 2009, 23:04
Einsortiert unter: Kolumne

Nun ist es also vollbracht. Die DFB-Elf hat Russland besiegt und das WM-Ticket nach Südafrika gelöst. Am Ende eher glücklich als glanzvoll – aber was soll’s – drei Kisten Wodka später wird niemand mehr genauer nachfragen. Was zählt, steht auf der Anzeigetafel. In diesem Falle eine Null vor dem Doppelpunkt und eine Eins dahinter. Vorbei die Diskussionen über den Null-Tore-Sturm, über das Torhüter-Ranking und vor allen Dingen über den berüchtigten Kunstrasen. Spekulationen über Spekulationen: Welchen Einfluss die Wiese aus grünen Polymerketten auf den Spielverlauf nehmen könnte, wie sich der Ball auf der Plaste verhält, ob die Verletzungsgefahr steigt und wem der Belag zum Vorteil gereichen könnte… Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich eine Frau bin, aber für mich war eine Frage mit starkem Praxisbezug viel interessanter.

Spätestens als eine Zeitlupeneinspielung von Michael Ballack eine lieb gewordene Fußballertradition in vollendetem Bewegungsablauf wiedergab, machten sich meine Gedanken selbstständig. Der Capitano neigte sein Haupt leicht zur Seite, spitzte die Lippen und in einer physikalisch perfekten Flugbahn wurde eine durchschnittliche Menge Speichel zunächst himmelwärts nach oben katapultiert, um dann einer symmetrischen Kurve folgend der Schwerkraft nachzugeben. Ich nehme an, der schaumige Klecks landete auf eben diesem, vieldiskutierten Kunstrasen. Nicht dass ich zwanghaft reinlich wäre, und erst recht leide ich nicht unter Putzzwang – aber die Vorstellung von 22 ausgewachsenen Männern, die im Schnitt während eines Spiels um die 200 Milliliter Schleim aus Mund und Nase mit Hochdruck in die Atmosphäre sprühen, regt meine Fantasie an. Rein rechnerisch wären das zwischen vier und fünf Liter Körperflüssigkeiten . Igitt! Auf natürlichem Untergrund werden diese organischen Verbindungen vermutlich absorbiert. Schließlich ist Schleim biologisch abbaubar- aber wie um alles in der Welt funktioniert das bei einem grünen Plastikteppich? Dreht nach dem fußballerischen Kräftemessen der Platzwart mit einem mobilen Hochleistungssauger seine Runden? Oder wird die potentielle Rutschgefahr durch spezielle Drainagen gebannt? Immerhin muss ja auch ein Kunstrasen möglicherweise den ein oder anderen Regenguss aushalten.

Wirklich auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass sich ausnahmslos alle Vertreter der kickenden Zunft dieser Technik bedienen, um angestaute Substanzen aus Rachen oder Nase zu entfernen. Zumindest trifft dies auf die männlichen Ballsportler zu. Wann genau lernt der Fußballnachwuchs eigentlich diese seltsame Art der HNO-Hygiene? Bei den Bambini? Oder in der B-Jugend – zusammen mit allem anderen, was im Fußball Standart ist? Vielleicht steht beim Training neben Ecken und Freistößen auch „Naseputzen auf Fußballer Art“ auf dem Plan. Die physischen Gründe für das ausgeprägte Spuckbedürfnis sind weniger rätselhaft. Der Körper produziert bei Belastung und erhöhter Atemfrequenz mehr Schleim. Je mehr sich die Sportler anstrengen, desto eher atmen sie durch den Mund, was wiederum zu Austrocknungserscheinungen führt. Der vorhandene Schleim im Mund-Rachenbereich wirkt zunehmend zäh und unangenehm und erschwert das Schlucken. Und genau an dieser Stelle setzt der psychologische Teil der Erklärung ein. Direktes Ausspucken gilt als typisch männlich – quasi Befreiung anstatt Beherrschung. Dicht gefolgt von Theorien über Speien als symbolisches Markieren des eigenen Reviers, Ausdruck von Imponiergehabe oder flüssige Duftmarke. Ebenfalls gern zitiert wird die Frustrations-Aggressivitäts-Hypothese. Danach dient der dynamische Auswurf von Schleim als Ventil für den Ärger über die eigene schlechte Leistung. Eine interessante These, denn das würde bedeuten, dass Sportwissenschaftler den Grad der Frustration während eines Spiels an der Menge der gesammelten Körperflüssigkeiten abmessen könnten. Doch genug der ausschweifenden Gedankenspiele. Als Frau sucht man nach praktischen und schnellen Lösungen. Ich vermute, Michael Ballack und seine Kollegen wissen sich einfach nicht anders zu helfen. Ihrer Berufskleidung fehlt es  an den einfachsten Vorrichtungen, die es ihnen ermöglichen würden, einigermaßen gesittet arbeiten. Ich appelliere deshalb an alle Designer für Fußballtextilien: Sorgt bei Euren nächsten Entwürfen für Taschen in den Shorts – für Tempos.



Auf ins Länderspielwochenende – TV Auswahl von Freitag bis Sonntag
9. Oktober 2009, 00:22
Einsortiert unter: Das Runde im Eckigen: Fußball im TV

Fr 09.10. 16.30, Eurosport: U-20 WM, Viertelfinale, Südkorea-Ghana

Fr 09.10. 17.45, DSF: U-19 EM Qualifikation, Deutschland-Moldawien

Fr 09.10. 20.00, Eurosport: U-20 WM Viertelfinale, Italien-Ungarn

Fr 09.10. 20.00, DSF: Länderspiel U-21, Deutschland-Slowenien

Sa 10.10. 11.45, DSF: Premier League Highlights

Sa 10.10. 16.15, ZDF: WM Qualifikation Russland-Deutschland, live aus dem Moskauer Luschniki-Stadion

Sa 10.10. 16.30, Eurosport: U-20 WM Viertelfinale, Deutschland-Brasilien

So 11.10. 11.00, DSF: Doppelpass, Fußball-Talk

So 11.10. 21.00, DSF: DSF-Dokumentation, Tabubruch- der neue Weg von Homosexualität im Fußball

So 11.10. 21.45, NDR: Sportclub



Freaks, Schmiergelder und Jahrhundertspiele – das 11 Freunde Spezial 70er Jahre
6. Oktober 2009, 22:50
Einsortiert unter: Kopfball - Lesetipps für Fans

Was hat Paul Breitner eigentlich mit der Band „Ton, Steine, Scherben“ zu tun? Ihr habt nicht die leiseste Ahnung ? Dann befindet Ihr  euch in guter Gesellschaft. Die Geschichte vom Besuch des Kult-Kickers bei den Berliner Rockern ist nur eines von zahlreichen Highlights aus dem 11-Freunde Spezial 70er Jahre. Obwohl das Heft schon seit Monaten im Handel erhältlich ist, und bereits seit Wochen neben meinem Bett Staub fängt, bin ich erst jetzt zum Lesen gekommen. Ein Versäumnis – denn die Melange aus Fotos, die einen Zeittunnel in die 70er öffnen und gewohnt feinsinnigen Texten ist jeden Euro wert.

Beckenbauer im Retro-Hemd, Netzer als Stil-Ikone, oder Rudi Assauer als halbnackter Rosenkavalier lassen wirklich niemanden kalt. Genauso wie die Features über das goldene Jahrzehnt der Nationalelf unter Schön, die besten O-Töne vom Schmiergeld Skandal oder die Spitzenspiele zwischen Bayern München und Borussia M’Gladbach. Abgerundet wird das Ganze durch Berichte über skurrile Maskottchen,  Tribünenlyrik oder die Anfänge der Trikotwerbung. Auf den bunten Leibchen prangten damals übrigens die Lettern „Jägermeister“ oder „Campari“. Bleibt nur noch zu sagen: Viel Spaß beim Zeitsprung und loslesen.



Super Diagnose
4. Oktober 2009, 22:06
Einsortiert unter: Eigentor: sprachliche Volltreffer

„Das ist ägerlich, aber kein Beinbruch.“

 Matthias Sammer als Trainer des VFB Stuttgart über den Ausfall von Philipp Lahm, der sich einen Ermüdungsbruch im rechten Fuß zugezogen hatte…



Auslese – Fußball Highlights Montag bis Donnerstag
4. Oktober 2009, 21:46
Einsortiert unter: Das Runde im Eckigen: Fußball im TV

Mo, 05.10. 16.30 Uhr, Eurosport: U-20 WM, Achtelfinale, Paraguay-zweiter der Gruppe C

Mo, 05.10. 20.00 Uhr, Eurosport: U-20 WM, Achtelfinale, Spanien-Dritter der Gruppe A-C-D

Mo, 05.10. 20.00 Uhr, DSF: Premier-League Highlights

Mo, 05.10. 20.15 Uhr, DSF: Hattrick-Live, KSC-Arminia Bielefeld

Di, 06.10. 18.30 Uhr,  DSF: Bundesliga Aktuell, Fußballnachrichten

Di, 06.10. 22.00 Uhr, DSF: Bundesliga Aktuell Live, Sportnachrichten des Tages

Mi, 07.10. 16.30 Uhr, ZDF info: Heißer Fußball im Kalten Krieg, Doku über einen ungewöhnlichen Fan des westdeutschen Fußballs aus der DDR

Mi, 07.10. 23.35 Uhr, NDR: Sportclub Stars, Doku über Wolfgang Weber

Do, 08.10. 18.30 Uhr,  DSF: Bundesliga Aktuell, Fußballnachrichten

Do, 08.10. 22.15 Uhr, DSF: Bundesliga Aktuell Live, Sportnachrichten des Tages



Vom Main an die Spree-Funkel ist neuer Hertha Trainer
3. Oktober 2009, 10:32
Einsortiert unter: Kabinengeflüster: News and Gossip

Die Würfel sind gefallen. Nicht Lothar Matthäus oder Dieter Hecking werden die Aufgaben des entlassenen Trainers Lucien Favre übernehmen, sondern Friedhelm Funkel. Der Coach mit Hang zum defensiven Spiel, der einst die Eintracht aus der Abstiegszone rettete, soll auch in Berlin den Feuerwehrmann spielen. Cotrainer Christoph John steht ihm dabei zur Seite. Es kann nur besser werden. Drei Tage nach der Entlassung von Favre konnte die Hertha als einziges der drei deutschen Teams ihr Gruppenspiel in der Euro-League nicht gewinnen.



Endlich Wochenende-Ballsport von Freitag bis Sonntag
2. Oktober 2009, 00:39
Einsortiert unter: Das Runde im Eckigen: Fußball im TV

Fr 02.10. 18.25 Uhr, Eurosport: U-20 WM, Deutschland-Kamerun live

Fr 02.10. 18.45 Uhr, Eurosport: U-20 WM, Südkorea-USA

Fr.02.10. 21.15 Uhr, DSF: Heimspiel, der Fantalk mit digibet TV live

Fr.02.10. 22.30 Uhr, DSF: Hattrick, die 2. Bundesliga

Sa 03.10. 16.00 Uhr, MDR: Sport im Osten

Sa 03.10. 18.30 Uhr, ARD: Die Sportschau

Sa 03.10. 18.30 Uhr, Eurosport: U-20 WM, Südafrika-Honduras

Sa 03.10. 22.45 Uhr, ZDF: Gast Simon Rolfes; Moderation Wolf -Dieter Poschmann

So 04.10. 11.00 Uhr, DSF: Doppelpass, die Krombacher-Runde live

So 04.10.18.30 Uhr, ARD: Sportschau

So 04.10. 21.45 Uhr, NDR: Sportclub

So 04.10. 21.45 Uhr, WDR: Bundesliga am Sonntag

So 04.10. 21.45 Uhr, BR: Blickpunkt Sport

So 04.10. 23.00 Uhr, DSF: Bundesliga Pur II, inkl. Sonntagsspiele



Super Geflügelhaltung
29. September 2009, 21:21
Einsortiert unter: Eigentor: sprachliche Volltreffer

“ Die schmieren einer fetten Gans den Arsch… Wenn Bayern nur gegen den FC Hemd-Hoch spielt, ist das TV da.“

Rudi Assauer über die Bevorzugung des FC Bayern durch die ARD bei DFB-Pokalübertragungen




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